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Frank Bültge
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Methodenblatt — Half-Life

1. Quellen & Lizenzen

2. Kadenz

Nächtlicher Lauf (04:30 UTC): Register neu aus der Regel, alle Zeitreihen vollständig neu erhoben, Fits neu gerechnet. Das kanonische Artefakt ist eine versionierte JSON-Datei im Repository — Git ist das Archiv.

3. Verarbeitung

Je Ereignis: Sockel-Schätzung (Median der letzten 14 Tage nach dem Peak), dann log-lineare Regression auf den Post-Peak-Verlauf → Zerfallskonstante λ, Halbwertszeit = ln 2 / λ, Bestimmtheitsmaß R². Statusregeln: „gemessen" (Fit belastbar), „Messung läuft" (Peak jünger als 21 Tage), „keine messbare Anteilnahme" (Peak < 1.000 Aufrufe, R² < 0,30, weniger als 8 verwertbare Tage nach dem Peak oder kein Zerfall messbar, λ ≤ 0). Vorläufige Fits laufender Messungen werden nicht archiviert. Die Kopfzahl ist der Median über alle gemessenen Ereignisse. Aufrufe je Todesopfer = Peak ÷ Opferzahl. Die Ungleichheits-Achse trägt die Aufrufe je Todesopfer logarithmisch auf — ein Strich je Ereignis, die Extreme beschriftet; Ereignisse ohne messbare Anteilnahme erscheinen nicht und werden gezählt ausgewiesen. Auf der Zerfallskurve markiert der Punkt die Halbwertszeit aus dem Fit; die Kurve selbst ist der Rohverlauf — der Abstand zwischen beiden ist die Fit-Güte (R²).

→ pipelines/protokoll/…/halbwertszeit

4. Grenzen der Methode

5. Compute-Fußabdruck

Ein Cloud-Run-Lauf pro Nacht (< 5 min), ~300 gedrosselte REST-Abrufe. Keine BigQuery-Kosten: Der geplante Großtabellen-Scan wurde von der eigenen Kostenbremse verhindert und durch die REST-API ersetzt — der Verzicht steht hier, weil er Teil der Methode ist. Die Site selbst ist statisch.

6. Änderungsprotokoll

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